DualSense Edge Controller für PS5 im Test: Lohnt sich das Upgrade?


Der PS5 Controller DualSense Edge lohnt sich für Vielspieler, die zwei Rücktasten, Profile und einstellbare Trigger einsetzen. Sonys Pro-Modell behält haptisches Feedback, adaptive Trigger und Bewegungssensor des normalen DualSense, ergänzt aber mehr Steuerungsoptionen.

Seine PS5-Integration überzeugt, doch Preis, Akkulaufzeit und Potentiometer-Sticks schmälern den Gegenwert. Gelegenheitsspieler fahren mit dem Standardmodell besser. Wer vier Paddles oder magnetische Sensoren sucht, sollte Alternativen vergleichen.

Was bietet der DualSense Edge Controller?

Der DualSense Edge PS5 Controller erlaubt Tastenbelegung sowie Einstellungen für Stickempfindlichkeit, Reaktionskurven, Totzonen, Vibrationsstärke und Triggerweg. Profile lassen sich speichern und über die Fn-Taste wechseln.

Zwei Rücktasten übernehmen Springen, Nachladen oder Ducken, während die Daumen auf den Sticks bleiben. Lautstärke und Chat-Balance sind über das Funktionsmenü erreichbar.

Verarbeitung und Bedienung

Form und Anordnung orientieren sich am DualSense. Der Edge wiegt 325 Gramm, mehr als das Standardmodell. Gummierte Griffbereiche geben Halt, das Gewicht bleibt bei längeren Sessions spürbar.

Enthalten sind Rücktasten in Hebel- und Halbkuppel-Form. Es wird jeweils ein Paar eingesetzt. Vier Paddles bietet der Controller nicht.

Sticks, Totzonen und Trigger

Der PS5 Edge Controller besitzt drei Trigger-Stufen für langen, mittleren oder kurzen Zugweg. Das hilft beim Beschleunigen in Rennspielen und bei Schüssen in Shootern.

Stickkappen und Stickmodule sind austauschbar. Die Module arbeiten mit Potentiometern und können verschleißen. Unser Stickvergleich erklärt die Unterschiede zu Hall-Effect- und TMR-Sensoren.

Wie spielt sich der Controller?

In Call of Duty erleichtern Rücktasten Sprünge oder Duckbewegungen, ohne das Zielen zu unterbrechen. Gran Turismo profitiert vom vollen Triggerweg. Storyspiele behalten Haptik, adaptive Trigger, Touchpad, Lautsprecher und Bewegungssensor.

Profile sind nützlich, wenn jedes Spiel andere Belegungen und Stickkurven verlangt. Anpassungen erfolgen über die PlayStation 5, ohne App.

Zubehör und Lieferumfang

Das PS5 DualSense Edge Controller Zubehör umfasst ein geflochtenes USB-C-Kabel mit Verriegelungsgehäuse, zwei Standardkappen, zwei hohe Kuppelkappen, zwei niedrige Kuppelkappen, zwei Rücktasten-Paare und eine Transporttasche.

Eine Öffnung in der Tasche ermöglicht das Laden; die Tasche selbst lädt nicht. Ersatz-Stickmodule und die DualSense-Ladestation werden separat verkauft.

DualSense und DualSense Edge im Vergleich

Beide Modelle unterstützen PS5-Funktionen. Nur der Edge bietet Rücktasten, Profile, Trigger-Stopps, einstellbare Stickkurven und wechselbare Module. Der normale DualSense ist leichter, günstiger und hält pro Akkuladung länger.

Vorteile und Nachteile

Vorteile:

  • Zwei frei belegbare Rücktasten

  • Profilwechsel per Fn-Taste

  • Einstellbare Sticks, Totzonen und Trigger

  • Austauschbare Stickkappen und Module

  • DualSense-Funktionen

Nachteile:

  • Hoher Preis

  • Nur zwei Rücktasten

  • Kürzere Akkulaufzeit

  • Keine Hall-Effect- oder TMR-Sticks

  • Zusätzliche Kosten für Ersatzmodule

Preis und laufende Kosten

Sonys UVP liegt bei 239,99 Euro, während Händlerpreise schwanken. Ein Ersatz-Stickmodul kostet extra. Der Aufpreis lohnt sich nur, wenn Profile, Rücktasten und Modulwechsel gebraucht werden.

Ist der DualSense Edge sein Geld wert?

Als PS5 Pro Controller ist der Edge für Spieler sinnvoll, die Sony-Integration und zwei Rücktasten priorisieren. Für normales Spielen bietet der Standard-DualSense den besseren Gegenwert.

BITRO nutzt einen DualSense, lässt Ausstattung und Preis aber wählen. Erhältlich sind zwei oder vier Paddles, Hall-Effect- oder TMR-Sticks, Smarttrigger, größere Akkus und Gehäuse. So bezahlst du benötigte Umbauten.

Der Überblick zu Optionen und Preisen zeigt passende Konfigurationen.

Fazit

Der Edge ist kein Pflicht-Upgrade. Seine Stärken zählen bei Nutzung der Profile, Rücktasten und Trigger-Stopps. Ein Custom-DualSense bietet den besseren Gegenwert, wenn vier Paddles oder driftresistente Sensoren wichtiger sind.

FAQs

Wird der DualSense mit einem Kabel geliefert?

Ein einzeln verkaufter Standard-DualSense enthält meist kein USB-Kabel. Beim Edge gehört ein geflochtenes USB-C-Kabel dazu.

Funktioniert der DualSense Edge am PC?

Ja. USB-C und Bluetooth werden unterstützt. PlayStation Accessories verwaltet Firmware und Profile. Funktionen hängen von Titel und Verbindung ab.

Was ist der Unterschied zwischen DualSense und DualSense Edge?

Der Edge ergänzt Rücktasten, Profile, Trigger-Stopps, Stickkurven und austauschbare Module.

Gibt es DualSense V3 oder DualSense Edge V2?

DualSense V3 und DualSense Edge V2 sind keine offiziellen Verkaufsnamen. Bezeichnungen können in Reparaturforen interne Hardware-Revisionen meinen.